EINE REISE DURCH DAS WELTALL /  Was passiert, wenn ein/e Kandidat/in zur Klausur zu spät kommt?

Antwort: Es liegt bei der Schulleitung zu entscheiden, ob es für den/die Kandidat/in noch Sinn macht, sie/ihn in den Prüfungsraum zu lassen, oder nicht. Hat er/sie nämlich den Prüfungsraum betreten, gilt dies als „zur Prüfung angetreten“.

  • Wenn ein/e Kandidat/in (oder mehrere) zu spät kommt und es sich dabei um „höhere Gewalt“ handelt, wird man generell mit dem Öffnen der Kuverts zuwarten und den Beginn der Arbeitszeit für alle Kandidat/innen später ansetzen.
  • Handelt es sich nur um wenige Minuten, um die sich der/die Kandidat/in verspätet, wird es wahrscheinlich möglich sein, dass er/sie mit der Arbeit beginnt, ohne dass ihm/ihr zu viel Arbeitszeit verloren geht und diese/r somit einen Nachteil hat. Es empfiehlt sich daher – vor allem im Bereich der leb. Fremdsprachen – nicht mit der Listening Comprehension zu beginnen.
  • Wenn sich der/die Kandidat/in allerdings um mehr als nur um einige wenige Minuten verspätet, wird angeraten, diese/n nicht mehr den Prüfungsraum betreten zu lassen: Aufgrund der Strukturierung der Aufgabenstellung (fixe Bearbeitungszeiten, einzeln zu bearbeitende Teile, die abgesammelt werden) hat der/die Kandidat/in keine reelle und faire Chance, in der verbleibenden Zeit die Aufgabenstellung zumindest „in den wesentlichen Bereichen überwiegend“ zu erfüllen.

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