EINE REISE DURCH DAS WELTALL / Dürfen dem/der Schüler/in die konkreten Aufgabenstellungen einer mündlichen Teilprüfung vor der Prüfung bekannt sein?

Nein – das wäre auch nicht im Sinne der Kompetenzorientierung! Vgl. die Erläuterungen zu § 37 Abs. 2 / 4 SCHUG: „… wird dem Prüfungskandidaten aus diesem von ihm „gewählten“ Themenbereich die zu lösende Aufgabenstellung vorgelegt, die er zuvor nicht gekannt haben darf. Diese Vorgehensweise soll zur Objektivität der abschließenden Prüfung beitragen und Verdachtsmomente, der Prüfungskandidat könnte sein Fragen bereits vorher gekannt haben, von vornherein ausschließen.“ (Jonak/Kövesi 13. Aufl. S. 651 Fußnote 9).

Die Bekanntgabe der Aufgabenstellungen durch die prüfende Lehrkraft im Vorhinein stellt ein Dienstvergehen dar.

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